| Tagesstätte „Vom Guten Hirten“ |
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| Die Tagesstätte am Förderzentrum
„Vom Guten Hirten“ in Wassertrüdingen ist ein
Zusatzangebot zum herkömmlichen Schultyp der Förderschule.
Die Einrichtung ist im organisatorischen Bereich eigenständig
– im pädagogischen Bereich wird jedoch eng mit der
Förderschule zusammengearbeitet. |
| Die Tagesstätte ist während der Schulzeit
am Montag, Dienstag und Mittwoch von 11:45 Uhr bis 15:30 an ca. 110
Tagen im Jahr geöffnet. Die Kinder erhalten an jedem
Öffnungstag ein warmes Mittagessen sowie ausreichend Getränke. |
| Trägerschaft |
| Für die Trägerschaft der Tagesstätte
„Vom Guten Hirten“ wurde eine Gesellschaft
bürgerlichen Rechts gegründet. Gesellschafter der GbR sind: |
- Diakonisches Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen e.V.
- Schloss im Wörnitzgrund GmbH – Einrichtung für Menschen mit Behinderung
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| Aufnahme in die Tagesstätte |
| Für jeden Schüler, der die
Förderschule besucht und in keiner vollstationären
Einrichtung lebt, besteht die Möglichkeit zur Tagesstätte
angemeldet zu werden. |
| Zielsetzung |
| Die Tagesstätte soll den Kindern
außerhalb des Schulunterrichts eine gemeinsame Gestaltung ihrer
Freizeit ermöglichen. Sie soll dem Kind eine angenehme, geborgene
und entspannte Atmosphäre vermitteln, die unabhängig von
Lern- und Leistungserfolgen steht. Während der Betreuungszeit
besteht die Möglichkeit lebenspraktische Fähigkeiten und
Fertigkeiten zu erwerben. Der persönliche emotionale Kontakt
zwischen Kind und Erzieher ist die Basis für alle
pädagogischen Bemühungen in der Tagesstätte. |
| Es gilt den Besuchern der Tagesstätte
ganzheitliche Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten anzubieten und
mit der Behinderung in Zusammenhang stehende Erschwernisse zu
erleichtern. Vorrangiges Ziel ist dabei immer die Eingliederung in die
Gesellschaft zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. |
| Die Tagesstättengruppen sind
klassenübergreifend zusammengesetzt, wodurch eine gemischte
Altersstruktur entsteht. Dies bietet eine Vielzahl an
Möglichkeiten des sozialen Lernens. |
| Pädagogische Arbeit |
| Die Durchführung der pädagogischen
Methoden muss sich am individuellen Entwicklungsstand des einzelnen
Kindes orientieren. Sowohl eine gezielte pädagogische Arbeit als
auch Spontanität müssen in der Gruppe und bei der Arbeit mit
dem Kind berücksichtigt werden. |
| Handlungskonzepte: |
- Förderpflege / basale Aktivierung
- Psychomotorische Förderung
- Verhaltensmodifikation
- Kompetenzförderung
- Kommunikationsförderung
- Spielförderung
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| Methoden: |
- Direkte Führung mit Hilfestellung (je nach Bedarf)
- Einsatz von materiellen und sozialen Verstärkern
- Angebot von Verhaltensmodellen (eigenes Beispiel, Rollenspiele etc.)
- Kontrolle ablenkbarer Reize
- Konkrete Erfahrungen mit Sachthemen (Medien, Exkursionen)
- Bildnerisches Gestalten
- Rhythmik
- Soziale Regelspiele
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| Elternarbeit |
| Die Elternarbeit sollte in enger Zusammenarbeit mit der Schule stattfinden. Ziele der Elternarbeit sollten sein: |
- Beratung und Hilfestellung bei speziellen pädagogischen Problemen
- Information über Ziele, Verfahren zur Zielerreichung und Evaluation
- Motivation zur Mitarbeit
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| Regelmäßige gemeinsame Elternabende der
Tagesstätte sollen durchgeführt werden, außerdem
müssen die Eltern die Möglichkeit für persönliche
Gespräche haben. |
| Über die pädagogische Arbeit ist dem
Erziehungsberechtigten der Kinder regelmäßig Mitteilung zu
geben. Die Eltern sind möglichst in die Förderplanung
einzubeziehen. Für gesammelte Daten sowie für andere
persönliche Informationen über die anvertrauten Kinder und
Eltern gilt gegenüber Außenstehenden die Schweigepflicht.
Schulakten, Gutachten, Therapiepläne, müssen von dem
Tagesstättenpersonal einzusehen sein. |
| Therapeutischer Fachdienst |
| Bei Bedarf können therapeutisch-medizinische
Fachdienste (Ergotherapie, Krankengymnastik, Logopädie) das
Angebot der Tagesstätte ergänzen. Die Kostenabrechnung
erfolgt in der Regel über die Krankenkassen. |